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German Motorsport Association

Die German Motorsports Association, kurz GMA, wird der neue Dachverband des iRacing-Rundstreckensports und vereint damit alle VR-Roadracingaktivitäten miteinander, so wie es bereits die GNL im Stockcarsport vorgemacht hat. Dabei ist der Name nicht nur aus rein modischen Gründen gewählt, sondern hat durchaus einen Sinn: Unter der GMA werden mittel- und langfristig verschiedenste Rennserien vereint und sollen eine eigene, neue virtuelle Motorsportwelt bilden.
- Ich kann mir unter einem Dachverband nichts vorstellen.
Alle in der GMA angebotenen iRacing-Meisterschaften werden miteinander verknüpft sein und nicht mehr als völlig autarke, halbjährige Meisterschaften ausgerichtet. Meisterschaften werden aufeinander aufbauend gestaltet, sowie (analog zum realen Motorsport) unter einem einheitlichen GMA-Reglement abgehalten, das nur durch individuelle Durchführungsbestimmungen der einzelnen Rennserien ergänzt wird. - Wie soll ich mir die Verknüpfung verschiedener Rennserien vorstellen?
In genau derselben Art und Weise, wie es die verschiedensten realen Motorsportklassen ebenfalls sind: unterschiedliche Motorsportklassen besitzen unterschiedliche Wertigkeiten. Einige Rennserien sind als klassische Einsteigerserien konzipiert und auf Nachwuchstalente oder Breitensportler zugeschnitten, während andere Serien als Aufstiegsformel oder "Sprungbrett in den Profisport" angesehen werden. Am oberen Ende der Pyramide finden sich die höchsten Tourenwagen- und Formelklassen, in denen die besten Fahrer der Welt gegeneinander antreten. Ziel eines jeden Fahrers ist langfristig das Erreichen einer Top-Formel- oder Tourenwagenserie. Er startet seine Karriere in Einsteigerserien und empfiehlt sich dort durch gute Ergebnisse und Zuverlässigkeit für höhere Aufgaben.
So, wie in der realen Welt auch Teamchefs der höchsten Motorsportkategorien nach den besten verfügbaren Fahrern Ausschau halten, so wird sich jeder Fahrer auch im neuen System der GMA durch verschiedene Faktoren für den Aufstieg in eine höherwertige Serie empfehlen bzw. qualifizieren können; hierbei spielt aber keineswegs nur der reine Speed eine Rolle, sondern auch Fairness und Zuverlässigkeit.. - Wie funktioniert nun dieses Aufstiegssystem in der Theorie?
Jedem iRacer ist das iRating ein bekannter Begriff. Das iRating wird in den FIRST-sanktionierten Rennserien zur Einteilung der Grids herangezogen und bieten im Allgemeinen einen guten Anhaltspunkt für die reine Leistungsfähigkeit eines Fahrers auf der Strecke. Für die Teilnahme in einem Ligabetrieb ist eine solche Zahl jedoch nur bedingt geeignet; sie spiegelt weder die Fairness des Fahrers auf der Strecke wieder, noch seine Zuverlässigkeit bei Renn- oder Trainingsteilnahmen.
Eine Liga lebt jedoch nicht nur von den Schnellsten der Schnellen, sondern vor allen Dingen von fairen, engen Rennen und stetig vollen und nicht im Laufe der Zeit schrumpfenden Grids. Das ist es, was eine erfolgreiche von einer weniger erfolgreichen Rennserie unterscheidet.
In der GMA gibt es ein Ratingsystem, welches all diese Komponenten in sich vereint. So wird es Speed, Fairness und Zuverlässigkeit eines Fahrers transparent wiederspiegeln und damit als nachvollziehbare Größe für Grideinteilungen dienen. - Heisst das, nur die Besten fahren in den höchsten Grids?
Nein, nicht zwangsläufig. Denn die Grids in GMA-Rennserien werden nicht durch die Admins besetzt werden, oder der Reihe nach durch die höchstplatzierten Fahrer bestückt. Vielmehr genießen die zuverlässigsten, fairsten und besten Fahrer ein Vorrecht auf die verfügbaren Startplätze in einer der angebotenen Rennserien. Es heisst also nicht, dass sie zwangsläufig in der höchsten Kategorie starten müssen.

